10.09.2010-05.11.2010

"Wesen in Blau und anderen Farben"

 Fotoarbeiten von Solveig Böhl ( Köln )

Die technischen Möglichkeiten unseres Medienzeitalters erlauben es, in der visuellen Kommunikation völlig neue Wege zu beschreiten. Solveig Böhl lotet in ihren foto-grafischen Arbeiten diese Möglichkeiten aus und entwickelt dadurch eine eigene, neue Bildsprache. Ihre Arbeiten sind zeitgemäße Werke, die spielerisch den Spannungsbogen zwischen Malerei und Fotografie aufgreifen. Durch bewußte Reduktion auf Formen, Farben und Silhouetten gelingen ihr überraschende Ansichten auf scheinbar längst Bekanntes. Die Auflösung der Realität durch Abstraktion lässt den Betrachter bisher Ungesehenes und Verborgenes entdecken und in unbekannte Welten eintreten. Solveig Böhls Arbeiten bewegen sich zwischen konkretem Erkennen und freier Interpretation. Ihr Blick durch das Objektiv der Kamera richtet die Warnehmung neu aus. Sehgewohnheiten werden hinterfragt und neu justiert. Solveig Böhl hält fest, was für sie wesentlich ist. Spuren des Nichtgreifbaren, streng ästhetische Natur, leuchtende Kreise, Spiralen und Bögen. Ihre hintersinnigen Interpretationen bewahren ihre Arbeiten davor, sich in ästhetischer Kühle zu verlieren. Als Autodidaktin setzt sie sich mit einem breiten Spektrum foto-grafischer Möglichkeiten und Sujets auseinander. Ihr Hintergrund als Innenarchitektin und Mediendesignerin inspiriert sie zu klar strukturierten Kompositionen von Wasser, Horizont, Licht und Objekten. Dbei entstehen wunderschöne, farbintensive Aufnahmen von suggestiver Ausstrahlung.

www.photoaugen.de

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 7.5.2010 - September 2010

" Im Fluss"

Cinatusche auf Japanpapier, Grafik

von Anita Voigt-Hertrampf ( Dresden )

Anita Voigt-Hertrampfs Inspiration ist die Natur, da liegen Ihre Wurzeln. Durch die Fähigkeit zur genauen und konzentrierten Beobachtung und ihr bildhaftes Gedächtnis gelangt sie immer wieder zu neuem schöpferischem Ausdruck und neuer Kreativität.

" Doch jeder Blickwinkel verlangt eine andere künstlerische Sprache, eine andere Technik." sagt sie. Deshalb fing sie vor einigen Jahren an, mit Tusche zu experimentieren. Ihr Weg führte sie dabei konsequenterweise zur chinesischen Reibetusche, welche aus feinstem, edelstem Ruß alter Nadelbäume und tierischem Leim als Bindemittel hergestellt wird.

Mit dieser Tusche kann man beim Malen zartste Grauabstufungen und Schattierungen erreichen.

Was an dieser Technik fasziniert, dass man sich ihr mit Ernst und Hingabe zuwenden muss, um mit den wenigen Mitteln, einer Farbe, wohlgesetzten Pinselstrichen und sehr viel Leerraum, ein so hohes Mass an Ausdruckskraft zu erreichen.

Schon beim Reiben des Tuscheblocks auf dem Reinstein ist es der Künstlerin möglich, sich vom Alltäglichen zu lösen und innerlich ganz auf das Malen zu vorzubereiten.

Zuerst sind es nur Flecken, die das Thema Steine, Wasser, Fluss aufnehmen. Folgt man aber der Spur des Pinsels auf dem Papier, den Tuschelinien und sanften. nebelhaft durchscheinenden Grautönen, so führen sie in ein Reich der Imagination. Die Grenzen sind fliessend. Gegenständliches wandelt sich in Abstraktes, das bei aller Nichtgegenständlichkeit niemals seinen Ursprung verleugnet.

Beginnend mit dem zartesten Grauton bearbeitet sie mehrere Blätter gleichtzeitig, da das Papier zwischendurch zum Trocknen weggelegt wird. Immer wieder muss sich die Künstlerin deshalb von Neuem an ihr Werk herantasten, einfühlen, reflektieren, ankommen. Die fertigen Bilder sind somit Resultat einer ständigen Hinterfragung.

Es entstehen Bilder die Zeit brauchen, Zeit zum Werden und Wirken. Die virtuose Beherrschung des Pinsels und das tiefe Einfühlungsvermögen sind die Voraussetzungen dafür, dass der Betrachter der Künstlerin in die visuellen Zwischenräume folgen und das von ihr Angedachte in seinen eigenen Gedanken vollenden kann.

 www.atelier-avh.de

                                    

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14.11.2009 - Mai 2010

" 7 Himmel"

Malerei,Grafik,Keramik von Michele Cyranka ( Tharandt )

Seit 1985 setzt sich Michele Cyranka ständig und kontinuierlich mit den künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten im bildnerischen Bereich auseinander. Dabei wurde sie von den beiden Malern und Grafikern Rosso Majores und Rolf Werstler in den grafischen Grundtechniken und der Kompositionslehre wesentlich beeinflusst und gefördert. Heute weisen ihre Arbeiten sie als rundum versierte Maler-, Grafiker- und Keramikerin aus. 1992 wird sie Mitglied im Sächsischen Künstlerbund und ab 1993 ist sie als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier tätig. 1998 beginnt die wichtige und fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit mit der Lyrikerin Ute Leukert in deren Verlauf viele der wichtigsten Arbeiten Michele Cyrankas entstehen.

Die 7 Himmel, die die Künstlerin Michele Cyranka in ihren Arbeiten fokussiert, zeugen von ihrer Leidenschaft, Sehnsucht und Introvertiertheit. Die Farben und Motive spielen in ihrem Zusammenwirken eine Melodie, die aus dem Innersten der Künstlerin kommt und uns an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Es gibt keine Trennung zwischen der Künstlerin und ihrerArbeit, die eine Fortsetzung ihrer selbst ist. Die Bilder, Grafiken und keramischen Arbeiten fordern mit ihren komplexen Botschaften vom Betrachter Zeit. Man muss sich ihnen bewusst nähern. Meist sind es Frauengestalten die den Bildraum prägen. Einfühlsam von der Künstlerin gestaltete, erzählen sie von Momenten intensiv erlebten Glücks, von Gedachtem und Nichtgedachtem aber auch von gelegtentlicher Melancholie. Mit dem Fuss auf der Erde, mit dem Herzen im Himmel zeugen sie vom ewig Weiblichen.

wwww.dresden-art.de

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5.9.2009-23.10.2009

"arte factum"

Reliefs,Monotypien,Plastiken von Ararat Haydeyan (Saathain)

Schmuckobjekte von                     Grit-Ute Zille (Leipzig)

Mit dieser Ausstellung präsentieren zum ersten mal zwei Künstler gleichzeitig ihre Werke in der Galerie

Grit-Ute Zille zeigt ihre innovativen Schmuckobjekte und Ararat Haydeyan aus Saathain/Elsterwerda Reliefgmälde, Monotypien und Plastiken als Teil seines umfangreichen künstlerischen Schaffens.

Ausgangspunkt für Grit-Ute Zilles an Materialkollagen erinnernden opulenten aber tragbaren Schmuck sind oft Fundstücke. Ungeachtet ihrer Wertigkeit werden Materialien, die Spuren der Zeit tragen, miteinander kombiniert und so in einen neuen Kontext gesetzt. Aus reiner Lust am kreativen Schaffen, inspiriert von der Natur, gepaart mit der Fantasie Ihrer Schöpferin entstehen so unverwechselbare Unikate.

Schon immer gehört Schmuck zum festen Bestandteil der Menschheitskutur. Galt er unseren Vorfahren in erster Linie als Fetisch, der sie vor bösen Geistern schützen sollte, so vollzog sich im Laufe der kulturellen Entwicklung ein Wandlung hin zum materiellen Repräsentationsobjekt. Grit-Ute Zilles Anliegen ist die Rückbesinnung auf den Ursprung. Im Fokus ihres Schaffens stehen Kreativität und Individualität. Jedes Ihrer Schmuckstücke erzählt eine andere Geschichte, fordert zum genauen Betrachten auf, um nach der konzeptionellen Idee zu suchen, Avantgardistischer Schmuck will Kunstwerk sein und damit Ausdruck der Persönlichkeit des Gestalters und der Trägerin.

Charakteristisch für die Arbeiten Arart Haydeyans ist, dass er eine Verbindung zwischen der traditionellen Kunst Armeniens und der Moderne schafft. Seine 4-Schichtreliefs aus Blattgold, Silber, Öl- und Acrylfarbe, angesiedelt zwischen Malerei und Plastik, zeugen von Ararat Haydeyans eigener Art, diese Verbindung zu schaffen. Seine Werke verweisen in ihrer klaren und reduzierten Form auf den modernen Künstler, das in vielen seiner Reliefgmälde verwendete Blattgold auf die armenische, mittelalterliche Bildtradition.

Ararat Haydeyans beeindruckender und zugleich spielerischer Umgang mit Farbe und Form gibt seinen Werken diese eigenartige Struktur, diese Lebendigkeit und emotionale Tiefe. Immer gibt es irgendwo ein grafisches Element und geheimnisvolle Symbole, welche auf visueller und emotionaler Ebenen anregen. Eigene Assoziationen und Gefühle werden geweckt.

www.schmuck-kunstobjekte.de

www.haydeyan.de

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5.4.2009 -1.5. 2009

"Farbenspiel"

Malerei von Uta Gneiße (Dresden)

 

Uta Gneiße ordnet sich keinem Trend unter. Ihre Werke entstehem aus emotionalem Erleben. Eine Seelenlandschaft tut sich auf. Stille wird fühlbar, Zeit greifbar und dadurch in unser Bewußtsein gerückt. Grenzen zerfließen und alles Kleinteilige verliert sich. Die Natur wird zum Spiegelbild der Erfahrungen und Gefühle.

Uta Gneiße vermeidet alles postkartenartige in der Darstellung der Landschaft. Dadurch schafft sie einen Freiraum der immer auch Fantasie und Sehnsucht beinhaltet. Keine Sehnsucht die an einen speziellen Ort gebundenist, sondern eine die in Geist und Herz beheimatet ist.

Ihre Malerei berichtet von der Welt und dem, was hinter dem Sichtbaren verborgen bleibt. Uta Gneiße hat uns etwas mitzuteilen und wenn wir ihre Bilder betrachten, werden wir davon profitieren.

Ihre Blumenbilder malt sie in vollen Farbakkorden. In der malerischen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Motiv sucht sie nach dem Elementaren in der Natur. Ihre sinnliche Farbpalette schafft dabei eine zusätzliche künstlerische Dimension.

Alles in den Bildern von Uta Gneiße ist erfahrene und erlebte Natur. Sie sind das Resultat ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit Selbiger.

Sie selbst sagt: " In meinen Arbeiten versuche ich meine Empfindungen bildhaft umzusetzen, eine selbstverständliche Wahrhaftigkeit wiederzugeben und nicht nur ein bloßes Abbild der Natur zu schaffen."

   

www.galerie-uta.de

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7.6.2009 

Kunstlandstrich 

Fotografien von Roman Liebe und Klaus Benzin (Dresden)

 

Roman Liebe : " das sterben ist ästhetisch bunt " 

In diesen Arbeiten wird das Töten von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das Töten als Urtrieb, zur Ernährung und die Veränderung dieses Triebes im Zuge der Industriealisierung. Ein Augenmerk fällt auf die extrem kitschigen Köder zum Fischfang. Dabei soll die Darstellung dieser modernen "Spielzeugwaffen" als Kunstobjekt zur Diskusion anregen.

Klaus Benzin : Dresdenpanorama

Jede Tages-und Nachtzeit hat ihren eigenen Charme. Während zur Tageszeit die Freizeitmeile am Elbufer die Blicke lenkt, schiebt sich mit der Abenddämmerung immer stärker das historische Panorama in den Vordergrund.  Deshalb wurde das Gesamtbild an 3 Tageszeiten aufgenommen und nachträglich zusammengesetzt. Ein weiterer Aspekt ist der architektonische Kontrast zwischen Frauenkirche, historisierend im Orginal, und Carolabrücke als tecnokratischem Neubau.

www.made-in-neustadt.de

www.klaus-benzin.de

Malerei von Heike Herzog (Dresden)

www.heike-herzog.de

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14.10.2008-17.12.2008

"die 3 aus Polen"

Malerei,Grafik von Jozef Wierzbicki (Zary)

                               Arleta Wierzbicka-Lipzka (Zary)

Fotografie von        Kornelia Wierzbicka (Wrozlaw)

Das Metier von Jozef Wierzbicki ist die Malerei. Mit seinen Ölbildern entführt er in eine Welt der leisen Töne. Seine Landschaften bringt er mit erdigen Farben und kräftigem Pinslestrich auf die Leinwand.

Arleta Wierzbicka-Lipska pfelgt einen expressiven und lustvollen Umgang mit Farben und Formen. In ihren Werken spiegelt sich das Lebensgefühl einer neuen Generation von Künstlern mit anderen Erfahrungen und Umbrüchen im Leben.

Eine von Kornelia Wierzbickas künstlerischen Ausdrucksformen ist die Fotografie. Sie fotografiert ihre Modelle auf eine Art, die nie entlarvend ist. Sie bildet den menschlichen Körper wie eine Landschaft vor dunklem Untergrund ab. Damit schärft sie den Blick für die Schönheit der menschlichen Natur.

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 15.3.2008-19.4.2008

"Bewegtes"

Skulpturen und Grafiken von Thomas Linde (Dresden)

Thomas Linde geht es in seinen Arbeiten darum, die "Inneren Welten", den Sinn hinter dem Sichtbaren wiederzuspiegeln. Ob er als Bildhauer oder Grafiker arbeitet, immer ist er auf der Suche nach der Warheit. Die äußere Hülle seiner Figuren ist oft narbig rau. Doch nicht die Frage nach Form und Oberfläche, nach Gefälligkeit, sondern die Frage nach den inneren Zuständen ist sein erklärtes Ziel.

www.bildhauer-Linde.de

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 17.11.2007 bis 10.032008

"Cantico Cosmico"

Lichtgraphiken von Stephan US (Münster)

Cantico Cosmico- "Die Gesänge des Universums"- das literarisches Werk Ernesto Cardenals regte 1995 den Künstler Stephan US zu seinen Lichtgraphiken an.  Dabei entstanden auf belichtetem und unbelichtetem Filmaterial Arbeiten voller Poesie, die sich zwischen Malerei und Photogrphie bewegen, seine Lichtgraphiken.

  

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30.06.2007 bis 30.10.2007

"Reflektionen"

Bilder von  Herbert Raddart (Greifswald)

Die Natur ist das große Theman im Schaffen des Künstlers Herbert Raddatz.Seine Arbeiten stecken voller Geheimnisse und Poesie, so dass das Erlebte einen sehr eigenen Ausdruck bekommt. Durch sein sensibles Farbgefühl eröffnen sich ihm mmer wieder neue Wege der Form- und Farbgestalltung.

     

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31.03.2008 bis 27.05.2007

Anita Voigt-Hertrampf (Dresden)

Bilder

Keramik Objekte

 

Das Thema "Bezihungen" nimmt einen breiten Raum im künstlerischen Schaffen von Anita Voigt-Hertrampf ein. Dabei liegt der Tenor nicht auf der authentischen Wiedergabe des Erlebten und Beobachteten, sondern in der innerern Reflektion des Selbigen. Es entstehen Werke in dene Kraft, Zartheit und Sinnlichkeit eine faszinierende Verbindung miteinander eingehen.

www.atelier-avh.de

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16.09.2006 bis 15.10.2006

Helge Niegel  

Bilder und Skulpturen

Helge Niegels künstlerische Arbeit ist nicht nur vom Metall besteimmt, auch die Malerei unf Graphik nimmt einen großen Raum in seinem Schaffen ein. Dabei folgt er weniger der Spontanität, sonder setzt bewusst Signale , die er als Beobachter seiner Umgebung in vielfältiger Weise erfährt, ein.


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