12. Personalausstellung
Angela Hampel
Malerei und Grafik von Angela Hampel ( Dresden )
Vernissage 08.04.2011
Ausstellung April bis Juni
Seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt die studierte Malerin und Grafikerin Angela Hampel die Dresdener Kunstszene nachhaltig mit ihren Arbeiten. Ihre Bilder waren ab 1984 in ununterbrochener Folge in zahlreichen Personal- und Ausstellungsbeteiligungen zu sehen. Sie schuf Künstlerbücher, lithografische und algrafische Mappen, Kalender und Installationen. Studienaufenthalte führten sie unter anderem nach Clevland (USA).
Viele ihrer Werke bifinden sich nicht nur in privaten Sammlungen, sondern auch im Besitz von über 25 öffentlichen Einrichtungen.
Angela Hampel arbeitet figurativ. Rätselhafte Wesen, die auf ambivalente Weise Stärke und Verletzlichkeit zeigen, bevölkern den Mikrokosmos, den die Malerin auf ihren Blättern vor uns ausbreitet. Sie sind, weit über die Grenzen Dresdens hinaus, zum Markenzeichen der Künstlerin geworden. " Meine Figuren sind meine ureigenen Erfindungen. Meine Geschichten gehen mich immer persönlich an, sind Dinge, über die ich Bescheid weiß." sagt Angela Hampel. Dieser radikalen Offenheit kann man sich nicht entziehen. Die Bilder transformieren die schonungslose Selbstbefragung der Künstlerin, die sie mit Mut und Leidenschaft betreibt. Immer haben sie mit dem Frau-Sein im Leben, in der Liebe, der Mythologie und der Gesellschaft zu tun. Als Bergsteigerin erfahren im Ausloten von Grenzen tut Angela Hampel dies auch schmerzhaft konsequent in ihrer Kunst, wohl wissend, daß man den Gipfel nicht ohne die Mühsal der Ebenen erklimmen kann. Gern umgibt sie ihre Geschöpfe mit einer rätselhaften Aura. Magische Augen verfolgen den Betrachter durch den Raum und lassen ihn nicht mehr los. Sie scheinen alle Leidenschaften und Abgründe zu kennen. Dennoch lässt uns die Künstlerin die Freiheit, der eigenen Interpretation zu folgen. Ihre Figuren agieren wie in einem Spiel, bei dem nichts ist wie es scheint und alles anders kommt als man denkt. Alles was man visuell wahrnimmt, kann auch ganz anders sein. Immer wieder finden sich Mensch und Tier, werden Frauenfiguren aus der klassischen Mythologie zitiert und in einem expressiven Malstil auf Leinwand und Papier gebannt. Wahrhaftigkeit, Sinnlichkeit und Erotik werden zu Farbexplosionen auf der Leinwand oder zu dramatischen Ausbrüchen von Rot uns Schwarz auf dem Papier.
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